Wenn man sich nicht mehr auf die staatliche Rente verlassen möchte

Die Zukunft unserer staatlichen Renten sieht nicht gerade rosig aus. Das Pensionsalter steigt unaufhörlich, dafür sinken die Beiträge, die man aus der staatlichen Pension erhält, umso mehr. Zusätzlich treffen uns immer Meldungen, dass durch die Rationalisierung und Digitalisierung in Zukunft sehr viele Berufe und Arbeitsplätze verloren gehen werden.

Was also tun mit so besorgniserregenden Zukunftsszenarien, die nicht wirklich aus der Luft gegriffen scheinen? Reicht es, wenn man mit einer privaten Altersvorsorge für den Lebensabend sorgt? Ist das Geld, das man da einzahlt, in dreißig Jahren auch wirklich noch etwas wert?

Eine Alternative wäre, in nicht Monetäres zu investieren, sondern in sich selbst – in Bildung und Wissen. Denn wenn man sich die aktuellen Arbeitslosenzahlen ansieht, wird immer wieder klar, dass man sich nur mit einer guten Bildung vor dem Jobverlust und somit einhergehend vor einer bedrohenden Altersarmut schützen kann. Selten werden die Jobs von gut ausgebildeten Menschen wegrationalisiert, sondern eher die von Menschen, die einfache Tätigkeit verrichten, die künftig immer mehr von Maschinen übernommen werden.

Viele Menschen folgen bereits dem Trend, sich im mittleren Alter beruflich nochmals komplett neu auszurichten und eine neue Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Der Vorteil ist, dass man mit Mitte vierzig bereits über viel Lebens- und Berufserfahrung verfügt und weiß, was man gut kann und was einen interessiert. Viele wagen zwischen vierzig und fünfzig auch den Schritt in die Selbstständigkeit, um ihre wahre Berufung leben zu können.

Der Vorteil daran ist, dass man ein erfüllteres und gesünderes Leben führt, wenn man seiner richtigen Leidenschaft auch beruflich nachgehen kann. Und wer das tut, was er wirklich gerne macht und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt, der bleibt oft auch fit bis ins hohe Alter.

Wer sich selber einteilen kann, wann und wie er arbeitet, muss auch nicht unbedingt 40 Stunden pro Woche arbeiten und kann im Alter auch einen Gang zurückschalten, ohne auf der faulen Haut liegen zu müssen.

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